{"id":789,"date":"2008-09-15T02:26:23","date_gmt":"2008-09-15T00:26:23","guid":{"rendered":"http:\/\/tour-en-blog.de\/?p=789"},"modified":"2009-01-17T02:39:03","modified_gmt":"2009-01-17T00:39:03","slug":"uyunibolivien-san-pedro-de-atacamachile","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/tour-en-blog.de\/?p=789","title":{"rendered":"Uyuni\/Bolivien &#8211; San Pedro de Atacama\/Chile"},"content":{"rendered":"<p>Die Lagunenroute &#8211; &#8222;eine der schwersten Pistenstrecken in S\u00fcdamerika&#8220;, schreibt man. Solche Superlative sind meist nicht viel wert, aber die geschilderten Schwierigkeiten lassen keine Spazierfahrt erwarten &#8211; Gesamtl\u00e4nge der Piste mit dem nach Uyuni bereits zur\u00fcckgelegten St\u00fcck beinahe 700km, sehr schlechte Piste, schlechte Versorgung selbst mit Trinkwasser, H\u00f6he \u00fcberwiegend \u00fcber 4000m \u00fc. NHN, maximale H\u00f6he fast 5000m \u00fc. NHN, extremes Wetter, wie Sturm, eventuell Schnee, Nebel, m\u00f6gliche Tiefsttemperatur -20\u00b0C, schwierige Navigation.<br \/>\nAuf der Haben-Seite eine einzigartige Landschaft, Salzseen, die Lagunen &#8211; Seen in verschiedenen Farben, Flamingos, Geysire, Felsformationen, Hochw\u00fcste. Aber der Reihe nach.<!--more--><\/p>\n<p>In Uyuni bunkern wir Essenvorr\u00e4te. Sp\u00e4ter haben wir f\u00fcr die geplanten 10 Tage zum Beispiel allein mehr als 5kg Spaghetti an Bord. Und wir brauchen ausreichend Brennstoff f\u00fcr unseren Kocher. An der Tankstelle ist zuf\u00e4llig gerade das Benzin alle. Ein PickUp-Fahrer chauffiert mich zu sich nach Hause, wo er mir zum Selbstkostenpreis gehortetes Benzin verkauft, und wieder zur\u00fcck. Ausgesprochen entgegenkommend.<\/p>\n<p>Wir radeln zum Salar de Uyuni, dem gr\u00f6\u00dften Salzsee der Erde. Es geht hinaus auf eine feste, ebene Fl\u00e4che, wei\u00df bis zum Horizont. Man scheint sich kaum von der Stelle zu bewegen. Ein neues visuelles Erlebnis, ein ganz neuer Fahreindruck (siehe <a href=\"http:\/\/tour-en-blog.de\/?p=787\" title=\"Radfahren auf dem Salar de Uyuni\/Bolivien : Video\" target=\"_self\">Video<\/a>). Wir steuern eine Felseninsel in der Mitte des Sees an, um dort die Nacht zu verbringen. Das besondere ist, dass man ewig ohne Orientierung in eine bestimmte Richtung f\u00e4hrt ehe man aus einer Entfernung ab etwa 30km ein Ziel erahnt, das sich vorher hinter der Erdkr\u00fcmmung versteckt hat. Nur sehr langsam kommt dieses Ziel dann n\u00e4her. Wir hatten uns extra einen Kompass gekauft, um nicht an der Insel vorbei zu fahren. Die Nacht au\u00dferhalb der Insel, mitten auf dem Salz zu verbringen ist nicht empfohlen, da angeblich Fahrzeuge auch nachts quer \u00fcber den See rasen, die man dann schlimmsten Falls im Zelt hat. Der Kompass w\u00e4re aber nicht notwendig gewesen, da die zahlreichen Touristen-Allradfahrzeuge, die die Insel ebenfalls ansteuern, gut sichtbare Spuren auf dem Salz hinterlassen haben. Man muss nur der richtigen folgen.<br \/>\nWie der Salar ist auch die Insel Incahuasi ein surrealistischer Platz. Jahrhunderte alte, teils mehr als 10m hohe Kakteen wachsen inmitten einer wei\u00dfen Ebene, die aussieht, als w\u00e4re es Schnee, wie Kakteen an einem der Pole.<\/p>\n<p>Wieder an Land. Mittagspause. Wir kochen etwas. Wind kommt auf in der sandigen Landschaft. Sahara-style habe wir diese unvermeidlich knirschende Variante der Essenszubereitung letztes Jahr in \u00c4gypten genannt. Weiter geht es gegen immer kr\u00e4ftiger werdenden Wind \u00fcber den versandeten Salar de Chiguana. Statt weicher Piste mal harter Untergrund, aber der Gegenwind l\u00e4sst nur eine Geschwindigkeit von etwa 7km\/h zu. Besser, als mit 3km\/h durch weichen Sand zu schieben. Was wir jetzt schon als ungem\u00fctlich empfinden, ist aber nur der m\u00fcde Auftakt dessen, was wir wohl so schnell nicht vergessen werden. Das Ganze wird zu einem ordentlichen Sandsturm. Wir k\u00f6nnen nichts mehr sehen, legen uns auf die Erde hinter unsere R\u00e4der auf die der Sand, vielmehr Kies, eintrommelt. Wir sind vermummt, aber der Sand sammelt sich hinter der Sonnenbrille. Der salzige Boden brennt in den Augen und haftet gut an den atemfeuchten T\u00fcchern vor unseren M\u00fcndern, verkrustet. Wir bekommen kaum noch Luft. Wir sind dem Naturereignis machtlos ausgesetzt und k\u00f6nnen nur abwarten (siehe <a href=\"http:\/\/tour-en-blog.de\/?p=786\" title=\"Sandsturm auf dem Salar de Chiguana\/Bolivien : Video\" target=\"_self\">Video<\/a>).<br \/>\nAls sich die Sicht etwas verbessert, versuchen wir, hinter unsere Fahrr\u00e4der geduckt an den Rand der gro\u00dfen Ebene zu kommen, auf der wir uns befinden, versuchen, in den Windschatten eines Berges zu gelangen. Schutz vor dem Wind bietet der Berg wenig, aber der Sandbeschuss wird weniger. Mit M\u00fche bauen wir unser Zelt auf. Allein w\u00e4re das unm\u00f6glich gewesen. Mit allem, was wir haben, verankern wir das Zelt am Boden, B\u00fcschen, den Lieger\u00e4dern. Kr\u00e4ftig zerrt der Wind die ganze Nacht am inzwischen innen gut eingesandeten Zelt, und wir sind froh, dass es dem standh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Windig ist es jeden Tag hier oben, ein eisiger Wind. Wenigstens w\u00e4rmt t\u00e4glich bei strahlend blauem Himmel die Sonne. Sobald sie untergeht, sinkt die Temperatur in den 2-stelligen Minusbereich. Wir igeln uns ein und kommen erst wieder heraus, wenn am n\u00e4chsten Tag die Sonne scheint.<br \/>\nSt\u00f6rend am haupts\u00e4chlich von der Seite kommenden Wind ist, dass es auf vielen Pisten theoretisch eine schmale Fahrspur g\u00e4be, der Wind verhindert jedoch, darauf zu bleiben.<\/p>\n<p>Weiter geht es in den n\u00e4chsten Tagen \u00fcber Pisten, die quasi ein worst-of, das Schlechteste, dessen sind, was ich auf allen bisherigen Pistenabschnitten gefahren bin &#8211; der weiche Sand und mehlfeine Staub in der Sahara, die steinigen Abschnitte in Kenia, die Bergpisten in \u00c4thiopien, die d\u00fcnne Luft in Tibet, Wellblech ohne Vergleich. Schieben, Fahrversuch, schieben, Fahrversuch, umfallen wegen der versandeten Klickpedale, &#8230; . Es gibt steilere Anstiege mit weichem Sand, wo sich der Geschwindigkeitsmesser bei 2,5km\/h aufh\u00e4lt. Der weiche Sand ist das Schlimmste, denn zus\u00e4tzlich sind unsere R\u00e4der \u00fcberladen &#8211; Essen f\u00fcr 10 Tage, manchmal Wasser f\u00fcr 3 Tage. Etwa 70kg wiegt mein Rad. Es gibt eine Passage, die ist so felsig, dass sogar die Touristen aus den Allradfahrzeugen steigen m\u00fcssen. W\u00e4hrend die Touris laufen, buckelt das Auto sich hin und her werfend \u00fcbers Gestein. Einen Anstieg schieben wir die R\u00e4der nacheinander hinauf, 2 Leute an einem Rad. Zwar haben wir keinerlei Probleme mit der H\u00f6he, seit Wochen waren wir nicht mehr unter 3500m \u00fc. NHN, aber auf 4500m \u00fc. NHN ein so schweres Rad durch weichen Sand einen Hang hinaufschieben, da wird die Luft knapp.<\/p>\n<p>Obwohl wir konzentriert fahren, st\u00e4ndig auf der Suche nach einer fahrbaren Spur und st\u00e4ndig mit Wind und Weichsand ausgleichenden Fahrman\u00f6vern besch\u00e4ftigt, kommt in uns beiden die Sinnfrage auf. W\u00e4hrend Denise manchmal etwas fluchend keine Antwort findet, \u00fcberlege ich, ob es mich auch reizt, etwas zu schaffen, was nicht jeder schafft &#8211; sportlicher Ehrgeiz also. Immerhin haben wir vorher nur einmal Leute getroffen, die diese Strecke \u00fcberhaupt in Angriff genommen haben, und die sind in einen PickUp umgestiegen. Da mir diese Motivation rational sinnlos erscheint, will ich es nicht wahrhaben, aber die eigenen Grenzen auszuloten befriedigt doch. Andererseits sch\u00f6pfe ich daraus die Kraft, auch solche Abschnitte durchzuhalten. Letztlich entscheidet hier die Psyche.<br \/>\nAm Ende packt aber auch Denise der Ehrgeiz, und an Tag 8 und 9 lehnen wir eine uns angebotene Mitfahrgelegenheit ab.<\/p>\n<p>Wenigstens haben wir kaum Probleme mit der Navigation. Es gibt weder Stra\u00dfen noch Wegweiser, und die Autospuren, oft viele verschiedene Spuren, f\u00fchren kreuz und quer durch eine unendlich weite Landschaft. Jeder sucht sich den besten Weg. Da wir immer gute Fernsicht haben, k\u00f6nnen wir uns an den herumfahrenden Landcruisern orientieren.<\/p>\n<p>Der Grund, sich auf diese Plackerei einzulassen, ist die grandiose Landschaft. Wie der Name erahnen l\u00e4sst, f\u00fchrt die Lagunenroute entlang zahlreicher Lagunen, kleine, mineralstoffhaltige Seen in verschiedensten Farben. Unter anderem gibt es eine rote Lagune, eine t\u00fcrkisfarbene, blaue. Einige Lagunen sind besiedelt von rosafarbenen Flamingos &#8211; rosa Flamingos in farbigem Gew\u00e4sser mit wei\u00dfem Salzrand vor hohen, kargen, teils schneebedeckten Bergen. Irgendwie nicht ganz Florida und Miami Vice, was mir bei Flamingos in den Sinn kommt.<br \/>\nDie Landschaft ist eine karge Hochw\u00fcste, aber gleichzeitig auch sehr farbig.<br \/>\nEs gibt viele Vulkane. So kommen wir auch am h\u00f6chsten Geysirfeld der Erde vorbei &#8211; Sol de Ma\u00f1ana, 4840m \u00fc. NHN &#8211; wo wir unser Zelt mit Blick auf die Font\u00e4nen aufschlagen. Hier in der Gegend ist ja fast alles &#8222;das h\u00f6chste der Welt&#8220; &#8211; die h\u00f6chste Stadt der Welt, der welth\u00f6chste Yachtclub, das welth\u00f6chste Skigebiet, die h\u00f6chste Hauptstadt der Welt (La Paz), die nicht einmal Hauptstadt ist (Sucre ist Boliviens Hauptstadt).<\/p>\n<p>Nach 10 Tagen harter Arbeit, in denen wir nach dem gut fahrbaren Salar etwa 40km am Tag schaffen, erreichen wir die Grenze nach Chile. Der \u00dcbergang ist bereits geschlossen, aber den Ausreisestempel haben wir seit 1,5 Wochen, seit Uyuni im Pass. 5 Kilometer sp\u00e4ter sind wir nach 676km Piste wieder auf Asphalt.<br \/>\nEigentlich wollen wir links nach Argentinien weiter, aber unsere Vorr\u00e4te sind aufgebraucht. So biegen wir rechts ab, st\u00fcrzen uns 2000 H\u00f6henmeter steil bergab in die Oase San Pedro de Atacama in der gleichnamigen trockensten W\u00fcste der Erde. Nur wenige Kurven gibt es auf dieser Gef\u00e4llestrecke. Allein der Spielverderber Wind verhindert neue Geschwindigkeitsrekorde. Verdammt, wieder nicht die 100km\/h geknackt! Ja, es gibt die Sucht nach Rekorden. Aber wann zeigt die Durchschnittsgeschwindigkeitsanzeige nach einer halben Stunde Fahrt schon mal einen mittleren 50er Schnitt. Wof\u00fcr wir in der letzten Woche einen ganzen Tag gerackert haben, rollen wir nun fast ohne zu treten in einer Stunde.<\/p>\n<p>Im Vergleich zu Peru und Bolivien ist Chile eine v\u00f6llig andere Welt. Es gibt alles, man ist kundenorientiert, locker, offen. In nur 2 Tagen gibt es mehr positiv auff\u00e4lliges Verhalten uns gegen\u00fcber, als es uns bei den verschlosseneren Bolivianern passiert ist. Daf\u00fcr ist es auch viel teurer. Vorbei die Zeiten, als es f\u00fcr weniger als 1,-EUR ein Mittagsmen\u00fc gab.<br \/>\nDennoch reiht sich ein erstes Chileerlebnis ein in die in letzter Zeit gesammelten Dienstleistungen, die keine sind. An den Geldautomaten und in mancher Wechselstube ist kein Geld vorr\u00e4tig. In Bolivien waren wir in einem Laden &#8211; das stand 2-sprachig angeschrieben &#8211; in dem man die Verkaufsartikel lieber f\u00fcr sich behalten wollte, als sie uns zu verkaufen &#8211; wir wollten den gesamten Lagerbestand an Spaghetti erwerben &#8211;  4 P\u00e4ckchen. Wie erw\u00e4hnt gab es in Uyuni an der Tankstelle kein Benzin, und in einem Restaurant gab es kein Besteck, zum Fleischgericht nur einen L\u00f6ffel.<\/p>\n<p>2 Tage Pause, zumindest vom Radfahren. Wir sind so unsagbar eingestaubt und versandet. Auch die gesamte Ausr\u00fcstung muss gereinigt werden. Nach 10 Tagen kommen wir ausgerechnet in der Atacama-W\u00fcste erstmals wieder mit Wasser in Kontakt.<\/p>\n<p>Tom<\/p>\n<p class=\"Anhang\">\nFotos zu diesem Artikel: <a href=\"http:\/\/tour-en-blog.de\/?p=785\" title=\"Uyuni\/Bolivien - San Pedro de Atacama\/Chile : Fotos\">Uyuni\/Bolivien &#8211; San Pedro de Atacama\/Chile : Fotos<\/a><br \/>Video zu diesem Artikel: <a href=\"http:\/\/tour-en-blog.de\/?p=787\" title=\"Radfahren auf dem Salar de Uyuni\/Bolivien : Video\">Radfahren auf dem Salar de Uyuni\/Bolivien : Video<\/a><br \/>Video zu diesem Artikel: <a href=\"http:\/\/tour-en-blog.de\/?p=786\" title=\"Sandsturm auf dem Salar de Chiguana\/Bolivien : Video\">Sandsturm auf dem Salar de Chiguana\/Bolivien : Video<\/a><\/p>\n<p>Infos f\u00fcr Gleichgesinnte: <a href=\"http:\/\/info.tour-en-blog.de\/lagunenroute.shtml\" target=\"_blank\" title=\"www.info.tour-en-blog.de - Lagunenroute - Von Uyuni\/Bolivien nach San Pedro de Atacama\/Chile\">www.info.tour-en-blog.de &#8211; Lagunenroute &#8211; Von Uyuni\/Bolivien nach San Pedro de Atacama\/Chile<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Lagunenroute &#8211; &#8222;eine der schwersten Pistenstrecken in S\u00fcdamerika&#8220;, schreibt man. 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