{"id":788,"date":"2008-09-14T19:34:38","date_gmt":"2008-09-14T17:34:38","guid":{"rendered":"http:\/\/tour-en-blog.de\/?p=788"},"modified":"2009-02-08T03:17:47","modified_gmt":"2009-02-08T01:17:47","slug":"cuscoperu-uyunibolivien","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/tour-en-blog.de\/?p=788","title":{"rendered":"Cusco\/Peru &#8211; Uyuni\/Bolivien"},"content":{"rendered":"<p>Ein letzter h\u00f6herer Pass und es geht Richtung Titicacasee und Altiplano. Alti (hoch) ja, nicht ganz plano (flach), aber bis auf Weiteres ist Schluss mit t\u00e4glich 4-stelliger H\u00f6henmeterkletterei.<!--more--><br \/>\nWir kommen durch die Stadt Puno, deren Attraktion die Uros sind, Indigenas, die auf schwimmenden Schilfinseln auf dem Titicacasee leben. Auch die H\u00e4user sind aus Schilf, die Boote, alles Schilf. Trotz der vielen Touristen ist es weniger Disneyland, als erwartet. Der Chef der Insel, die wir besuchen, hat eine recht moderne Einstellung, sich mit dem Tourismus zu arrangieren. Schulen, Solaranlagen, Mobiltelefone gibt es auf den schwimmenden Behausungen. Eine interessant anzusehende Lebensweise lohnt den Ausflug allemal.<br \/>\nWeiter geht es entlang des Sees durch sch\u00f6ne Landschaft &#8211; blauer See mit gelbem Ichugras im Vordergrund und wei\u00dfen,  schneebedeckten Bergen im Hintergrund.<br \/>\nAn einer nur ca. 800m breiten Engstelle \u00fcberqueren wir das Wasser. Zu diesem Zweck gibt es dort Fl\u00f6sse oder wie auch immer man diese scheinbar gerade noch schwimmenden Holzkonstruktionen bezeichnen k\u00f6nnte. Der wenig Vertrauen einfl\u00f6ssende Anblick h\u00e4lt aber niemanden davon ab, mit ordentlicher Schlagseite Reisebusse und LKW auf\u00b4s Wasser zu verfrachten &#8211; sicherheitshalber immer nur ein Fahrzeug pro Schwimmhilfe.<\/p>\n<p>Wenig sp\u00e4ter passieren wir die Grenze nach Bolivien. Wie f\u00e4llt nun unser Fazit von Peru aus, immerhin waren wir fast 2 Monate hier? Nach nicht maximal positivem Ersteindruck gab es nat\u00fcrlich auch hier viel Gutes, wie nicht anders zu erwarten. Hinsichtlich sehenswerter Landschaft sicherlich weltweit vorne mit dabei, waren uns mindestens in den abgelegeneren Bergregionen auch die Menschen angenehm, freundlich, korrekt. In negativer Hinsicht sind die peruanischen Busfahrer weltweit vorne mit dabei. Man muss unterstellen, dass sie absichtlich so knapp wie m\u00f6glich vorbeirasen, denn oft streifen sie uns fast, selbst wenn die Stra\u00dfe bis zum Horizont einsehbar und frei ist.<br \/>\nZwar kein speziell peruanisches Problem, aber in Peru \u00f6fter, als es in den anderen bisher bereisten, lateinamerikanischen L\u00e4ndern der Fall war, \u00e4rgerten wir uns \u00fcber die ewige Touristenbeschei\u00dfe. Immer wieder bezahlt man einen viel h\u00f6heren Preis, als die Einheimischen. Wir sind reiseerfahren genug, um bestimmte Regeln einzuhalten. Wichtigste, erst den Preis aushandeln, dann zum Beispiel Essen im Restaurant ordern. Aber es gibt immer wieder neue Maschen. Keine Dreistigkeit scheint zu abwegig. Zum Beispiel ist der Preis benannt, aber das Wechselgeld wird nicht herausger\u00fcckt. Oder zuletzt werden, w\u00e4hrend wir essen, die Preise von der direkt neben uns stehenden, kreidegeschriebenen Tafel gewischt, und es gibt eine spontane Preissteigerung. So wird jedes Gesch\u00e4ft zu einer nervigen Angelegenheit, selbst wenn wir die Preise kennen.<\/p>\n<p>Was wird Bolivien bringen?<br \/>\nZun\u00e4chst besuchen wir La Paz. Aus mehr als 4000m \u00fc. NHN haben wir einen tollen \u00dcberblick \u00fcber die Gro\u00dfstadt, die auf ca. 3600m \u00fc. NHN vor schneebedeckten Bergen liegt. Dann geht es hinab in den Kessel.<br \/>\nLa Paz gef\u00e4llt uns sehr gut. Eine lebendige Stadt, modern und indigen zugleich mit interessantem Treiben vor allem auf den M\u00e4rkten. Spannend auch der sogenannte Hexenmarkt. Wichtiger Verkaufsartikel hier sind Lamaembryos, die als Gl\u00fccksbringer in die Ecken eines Hauses mit eingemauert werden. Da wir aber derzeit nur unsere Fahrr\u00e4der besitzen, brauchen wir gerade keine toten Lamas.<\/p>\n<p>Weiter \u00fcber den Altiplano, der uns die Attraktion bietet, dass spontan bisher ungesehen gro\u00dfe Staubwirbelst\u00fcrme entstehen und sich wieder aufl\u00f6sen, erreichen wir bald das Ende asphaltierter Stra\u00dfen. Der gr\u00f6\u00dfte Teil der bolivianischen Stra\u00dfen ist unbefestigt (von 41000 Stra\u00dfenkilometern sind 5000km asphaltiert). Noch etwa 180km bis Uyuni. Nur der Anfang einer ca. 700km Pistenexpedition. Die Nachttemperaturen sinken auf den Rekordtiefststand dieser Reise von -15\u00b0C.<\/p>\n<p>Im kleinen, aber touristisch ausgestatteten Uyuni letzte Vorbereitungen f\u00fcr ein gro\u00dfes Radabenteuer, den Salar de Uyuni und die sogenannte Lagunenroute.<\/p>\n<p>Tom<\/p>\n<p class=\"Anhang\">\nFotos zu diesem Artikel: <a href=\"http:\/\/tour-en-blog.de\/?p=784\" title=\"Cusco\/Peru - Uyuni\/Bolivien : Fotos\">Cusco\/Peru &#8211; Uyuni\/Bolivien : Fotos<\/a><\/p>\n<p>Infos f\u00fcr Gleichgesinnte: <a href=\"http:\/\/www.info.tour-en-blog.de\/huari-uyuni.shtml\" target=\"_blank\" title=\"www.info.tour-en-blog.de - Von Santiago de Huari\/Bolivien nach Uyuni\/Bolivien\">www.info.tour-en-blog.de &#8211; Von Santiago de Huari\/Bolivien nach Uyuni\/Bolivien<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein letzter h\u00f6herer Pass und es geht Richtung Titicacasee und Altiplano. 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